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Swissopen 2017


BERICHT VON NICOLE BOHREN



Nur eine Woche nach unserer tollen Show in Rothenthurm, fand in der Vianco Arena in Brunegg die Swissopen statt. An der Swissopen waren 13 verschiedene Rinderrassen vertreten, wobei die Highland Cattle nur eine ganz kleine, aber wichtige Rolle spielten. Die Highland Cattle, die einzigen Rinder, welche «noch» Hörner haben, präsentierten sich wunderbar.

Am Samstagmorgen war die Auffuhr der Tiere. «Lastwagenweise» resiten die stolzen Züchter mit ihren schönsten Tieren an. Unsere Highland Cattle waren leider ein bisschen abseits des Geschehens, hatten aber trotzdem einen guten Standort und viel Platz.



Am Samstagnachmittag fanden die ersten Rangierungen statt und am späteren Nachmittag waren die Jungzüchter im Einsatz. Es war eindrücklich zu sehen, mit welch unterschiedlichen Tieren, von Kälbern bis zu ausgewachsenen Stieren, sich die Jungzüchter in den Ring wagten. Die Jungzüchter mussten den Experten unter anderem Fragen über die Genetik, die Fleischqualität und den Entscheid für das gewählte Tier beantworten, was die Jungzüchter zum Teil nervöser gemacht hatte, als ihre Tiere zu führen. Für die Highland Cattle traten in zwei verschiedenen Alterskategorien Celine Haug und Kevin Muchenberger in den Ring. Beide haben ihre Aufgabe souverän gelöst.

Am Sonntag wurden die anwesenden Highland Cattle Rinder in zwei Gruppen à je vier Tieren von Richter Torsten Kierstein rangiert. In der 1. Gruppe gewann Anja von Barong von Edi und Marjolijn von Burg. Für Richter Kierstein stand sie aufgrund des schönen Kopfes mit den parallel verlaufenden Hörnern und den hervorragenden Rassenmerkmalen, die durch das Tier ideal repräsentiert wurden, auf dem dem 1. Rang. Nina vom Erlenhof von Walter Schluep, stellte der Richter an 2. Stelle, da er bei ihr den Rassentyp nicht ganz so ausgeprägt fand, sich das Tier aber gut präsentierte. Für Arwen von Barong von Edi und Marjoljn von Burg sieht er eine gute Zukunft.







Die zweite Gruppe beurteilte Torsten als sehr ausgeglichen. Als Sieger kürte er JGO-Deby von Sepp Gisler. Dieses Rind repräsentiere die gesamten Merkmale der Highland Cattle hervorragend, habe eine gute Bemuskelung, eine tolle Körperhaltung und sei geeignet für die Zukunft. Im 2. Rang sah er Kira of Stonehill von Regula Maag und Max Flückiger, ebenfalls mit gutem Fundament und Aussicht auf Langlebigkeit. Nelly vom Erlenhof von Walter Schluep beurteilte er als feminin mit guter Länge und einer guten Grundhaltung. Ludovica vom Josthof von Ueli und Magdalena Jost hatte für den Richter zwar den schönsten und typischsten Kopf, müsste für ihn aber im Fundament noch etwas zulegen.

Am Sonntagnachmittag wurden unter anderem die Rassenchampions gewählt. Der krönende Abschluss der Swissopen war die Siegerparade und die Wahl der Miss und des Mister Swissopen. Bei dieser Parade erhielten alle Teilnehmenden und Zuschauer nochmals die Möglichkeit, einen eindrücklichen Überblick über die diversen Fleischrinderrassen in Mutterkuhhaltung zu erhalten.





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